Meinе Hauptfähigkeit – immer findig zu werden. Ob eine glänzende Idee, notwendige Ressourcen, effektive Wege, feine Lösungen, richtige Mitarbeiter, zuverlässige Partner und optimale Zielrouten – am richtigen Ort und zur passenden Zeit. And last but not least – immer Freude dabei zu haben.

Geld ist eine bewegende Macht unserer Zeit. Aber wichtig dabei ist auch eine leitende Idee, eine Mission.

Meine Mission ist Entwicklung der deutsch-russischen Zusammenarbeit in allen Bereichen: für mich vor allem geschäftlich, dann politisch und kulturell. Politik ist hier der schwierigste Aspekt, dem ich als Kontaktperson der Rheinland-Pfälzischen Wirtschaft in Russland in Jahren 2000-2004 zum Teil gedient habe. Das höchste Niveau der Kommunikation zwischen politischen und geschäftlichen Organisationen und Gesellschaften beider Länder wurde zu Schlüsselerfahrung meines weiteren Erfolges.

Am Anfang der 90-en Jahren der größte Teil der russischen Industrie war im Kollaps. Nach Abschluss der Moskauer Universität für Luft- und Raumfahrt in 1991 ich als junger Flugzeugkonstrukteur hatte keine Chance einen anständigen Job bei russischen Flugzeugbetrieben zu bekommen. Man hatte Leute in Massen entlassen. Deswegen blieb ich als Programmierer am Lehrstuhl für mechanische Ausrüstung der Flugapparate, um in damals aktuellen Projekten von Leichtflugzeugen mitzuarbeiten. Gleichzeitig beteiligte ich mich an der Entwicklung der internationalen Kontakte der Uni. In 1992 schloss unsere Universität einen Kooperationsvertrag mit der Universität Kaiserslautern. Nach Einreichung des Antrags für eine Stelle des wissenschaftlichen Mitarbeiters bekam ich eine Einladung vom Prof. Dr. R. Haberland, Lehrstuhl für Feinwerktechnik.

Mein Aufgabegebiet war Projektierung und Berechnung der feinmechanischen Konstruktionen und Erschaffung von mathematischen Modellen (mit Programmierung von parallelen Prozessoren) und Berechnung von Luftströmungen in Kanälen der statisch und dynamisch arbeitenden Luftlager.

Ich kam nach Deutschland in 1992. Vor der Abreise hatte ich die deutsche Sprache 3 Monate lang selbstständig und 1 Monat in einem intensiven täglichen Privatunterricht gelernt. Nach 3 Monate Leben und Arbeit in Deutschland beherrschte ich die Sprache bereits verhandlungssicher. Heute Deutsch ist fuer mich zweite Muttersprache. Ich denke auf Deutsch. Auch englische Gedanken sind mir nicht fremd. Ich besitze Anfangskenntnisse von Tschechisch, Italienisch und Japanisch und habe ein grosses geschaeftliches und kulturelles Interesse an diesen Ländern.

Arbeitslosigkeit in Deutschland in 1996 erreichte unglaubliche 6%. Trotzdem nach Abschluss meiner Doktorarbeit im April 1996 (Doktor der Ingenieurwissenschaften) im Bereich Maschinenbau hatte ich nach Absendung von 18 Bewerbungen zu deutschen Maschinen- und Automobilbaufirmen Einladungen in drei Unternehmen bekommen:

  • BMW & Rolls Roys (Herstellung von Flugzeugtriebwerken)
  • FESTO
  • Keiper RECARO

Ich habe Deutschland in Juni 1996 leider verlassen müssen. Nach Aussage der Ausländerbehörde hatte ich eine Aufenthaltsbewilligung und die damit verbundene Arbeitserlaubnis nur so lange ich meine Doktorarbeit schreibe. Nach dem Abschluss durfte ich 1 Jahr lang keine Arbeitsgenehmigung in Deutschland bekommen.

Dieses Gesetz wurde für ausländische Studenten entwickelt, die nach dem Abschluss ihres Studiums nach ihrer Heimat zurückkehren müssen, um keine Arbeitsplätze in Deutschland zu belegen. Mein Fall wurde im Rahmen dieses Gesetzes betrachtet, obwohl es absolut einzigartig war. Es gibt nicht so viele russische Wissenschaftler, zumal von dem Institut für Luft- und Raumfahrt, die eine Doktorarbeit in Deutschland geschrieben haben. Nach Russland zurückzukehren war umso bitterer, dass ich drei Zusagen von Arbeitgebern hatte, und außerdem nach der Hochzeit in 1994 hat meine Frau in 1995 in der Kaiserslauterner Klinik unseren Sohn auf die Welt gebracht.

In Russland entfalten sich in dieser Zeit Investitionen europäischer Konzerne und Privatunternehmen. Einer der aktiven Teilnehmer dieser Entwicklung mit fast 100-jaehrigen Geschichte in Russland war SIEMENS. In einer IT-Tochter des Konzerns Siemens Nixdorf Osteuropa GmbH fing ich als Abteilungsleiter der staatlichen IT-Projekte an. Meine direkte Kunden waren Finanzministerium und Katasteramt der RF. Später als Leiter der Initiative für das elektronische Dokumentensystem habe ich mit verschiedenen Gesellschaften und Organisationen kommuniziert, u.a. mit allen führenden Versicherungsunternehmen Russlands. Wir haben ein Netz-Konzept der Datenbank gegen Versicherungsbetruege ausgearbeitet und auf dem Markt angeboten. Das war in einer leichteren Version spaeter realisiert.

Am Anfang 2001 habe ich meine Karriere bei SIEMENS abgeschlossen —  die Hierarchiedecke wurde erreicht, alle höhere Positionen waren ausschließlich von deutschen Mitarbeitern belegt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich etwa 15 verschiedene Lehrkurse von Projektmanagement bis zu Konfliktlösung bei dem SIEMENS Trainingszentrum abgeschlossen. Ich hatte fundierte Projekterfahrung und Kompetenzen für die Arbeit mit großen Teams und wichtigen Kunden. Damit übernahm ich die Position des Country Managers for German speaking Countries bei der berühmtesten IT-Gesellschaft Russlands — Kaspersky Lab. Mit guten Kenntnissen der europäischen Mentalität hatte ich Geschäfte für die russische Antivirensoftware in Deutschland, Österreich und in der Schweiz entwickelt. Der Arbeitsumfang reichte von der Lokalisierung des Anwender-Interfaces bis zu Werbung- und Marketingmaßnahmen. Es waren PR-Toure durch die deutsche IT-Zeitschriften organisiert, Messeauftritte (CEBIT), OEM-Partnerschaften mit deutschen Soft- und Hardwarehersteller, eigene Box-Produkte ausgegeben, Eröffnung eines Vertriebsbüro in Deutschland vorbereitet. Der Umsatz stieg in 1,5 Jahre um 30%.

In 2003 eine vergleichbare Leistung hatte ich in der ganzen Europa für die russische Firma StarForce, die eine einmalige Schutzsoftware und -systeme für Computerspiele und DVDs produziert, gebracht. Die Hauptzielmärkte waren Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Spanien. Eine breite Werbungscompanie mit Presstouren und Messeauftritten endete mit erfolgreichen Verträgen mit bekannten Produzenten von Computerspielen in Europa – Ubisoft, Electronic Arts, SONY und mit europäischen DVDs-Produktionswerken.

Gleichzeitig hatte ich eine Funktion der Kontaktstelle für die Rheinland-Pfälzische Wirtschaft in Russland. Organisation von Geschäftsboersen fuer Bereiche von Maschinenbau bis zur Weinherstellung, Kontaktherstellung und Projektbetreuung und hatte auch ein eigenes Online-Projekt für Verkauf von europäischen Maschinen und Anlagen nach Russland. Später arbeitete ich für das Konzern IWKA Packaging und schloss eine Reihe von erfolgreichen Projekten mit Gesamtvolumen 25 Mio. EURO mit fuehrenden russischen Unternehmen Wimm Bill Dann (heute Pepsico), Unimilk (heute Danone), Heinz (Maschinen für Portionsverpackungen für McDonalds-Sossen) und Savuschkin (Weißrussland) ab. Anschliessend verkaufte ich solche Anlagen als selbstständiger Unternehmer.

Heute arbeite ich mit den europäischen Firmen EUCHNER, UNIVER, Bihl+Wiedemann, Netter Vibration, Taciak, DOLD, Holthausen Elektronik, END-Armaturen, Niezgodka, AirCom, FIBRO, Hohner Elektrotechnik, ipf electronic, CONTRINEX, Inelta Sensoren, COMITRONIC-BTI, SWEDRIVE, LTI-Servotechnik und mit vielen anderen auf dem russischen Markt zuzsammen und helfe ihnen in Russland Fuss zu fassen.

Eine weitere Geschäftsrichtung ist, die erfolgreichen russischen Hersteller von Software, Technologien und Consumergoods auf die europäischen Märkte zu bringen.

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